Architekt Albert und Baier

Polizeizentrum Wolgast

Grundlage der Planung war die Errichtung eines Neubaus am Standort der alten Feuerwache für das Polizeirevier, das Kriminalkommissariat und die Wasserschutzpolizeiinspektion.

Der L-förmige Grundriss nimmt die vorherige städtebauliche Situation des abgebrochenen Feuerwehrhauses wieder auf. Der Neubau wird zur Chausseestraße und Dr.-Hufeland-Straße gegenüber dem Bestandsgebäude geringfügig versetzt angeordnet. Im rückwärtigen Grundstücksbereich entstanden ausreichend Garagen und Stellplätze. Das 3-geschossige Gebäude erhielt eine Eckbetonung, welche gleichzeitig den Eingangsbereich markiert. Im rückwärtigen Hofbereich entsteht ein eingeschossiger Gewahrsamsbereich mit 4 Einzelarrestzellen und einer Großraumzelle für bis zu 20 Personen.

Die Fassadengestaltung ist als heller Putzbau, mit teilweise im Eckbereich vorgesetzten Fassadenplatten aus dunkelblauen Holzfaserplatten gestaltet, dessen Farbe einen Bezug zur polizeilichen Nutzung darstellt. Die horizontalen Fensterbänder resultieren aus der unterschiedlichen Aufteilung der Räume in den Achsbreiten. Durch die unterschiedliche Anordnung der Paneele in den Fensterbändern der Geschosse wird die sonstige Strenge des Baukörpers spielerisch aufgehoben. Die Fensterbänder erhielten eine umlaufende Blende aus Stahl für den außen liegenden Sonnenschutz. Im Bereich der Haupterschließung ist ein Standort für Kunst im Außenbereich vorgesehen.


| Chausseestraße 64 | 17438 Wolgast

Betrieb für Bau und Liegenschaften M-V, Geschäftsbereich Greifswald

Planung: Dipl.-Ing. Architektin Diana Albert, Dipl.-Architektin Kerstin Beyer, M.A. Architekt Sven Thieme

Bauüberwachung: Baumanagement Ullrich

Leistungsphase:  2 – 8

Baukosten: 5.200.000 €

Fertigstellung: 2012