Walldienerhaus

Sanierung und Erweiterung der IHK zu Rostock

Das vorhandene Gebäude wurde ca. 1850 errichtet und um 1920 vom Architekten und Baumeister Korff umgestaltet und mit einem Anbau ergänzt. Das Haupthaus steht unter Denkmalschutz.

Das historische Gebäude wurde im Bestand saniert und der vorhandene Anbau mit Saal komplett abgebrochen. Durch Aufsetzen eines Staffelgeschosses erhält der Baukörper eine der städtebaulichen Situation angemessene Höhe. Die Ecke wird dezent in zeitgemäßer Architektursprache betont, ohne die vorhandene Villenstruktur zu beieinträchtigen.

Der Entwurf geht bewusst von der optischen Trennung der historischen Fassade und dem Neubau aus. Das historische Gebäude vermittelt, bedingt durch seine Baustoffe und Fassadenstruktur eher einen geschlossenen Eindruck. Wiederkehrende Motive, wie die transparenten, gläsernen Verbinder, schaffen eine optische Einheit des  Gesamtensembles. Im Innenraum wurden die historischen Türen und das Treppenhaus erhalten und saniert. Die ursprüngliche Farbgebung konnte nach Farbuntersuchungen eines Restauators wiederhergestellt werden. Der Saal im Staffelgeschoss erhielt eine Akustikverkleidung der Wände aus Echtholzfurnier (Kirsche).


| Ernst-Barlach-Str. 1-3 | 18055 Rostock

Industrie- und Handelskammer zu Rostock

Planung und Bauüberwachung: Dipl.-Ing. Architektin Diana Albert, Dipl. Architektin Kerstin Beyer, Dipl.-Ing. Architekt Andreas Baier

Projektsteuerung: Baumanagement Ullrich

Leistungsphase: 2-9

Baukosten: 3.500.000 €

Fertigstellung: 2003 - 2006 (in mehreren Bauabschnitten)