Architekt Albert und Baier

Kloster Bad Doberan - Instandsetzung Wirtschaftgebäude und Klostermühle

In einer Machbarkeitsstudie wurden drei Varianten zur Sanierung des Klosters Bad Doberan untersucht.

Das Wirtschaftsgebäude war eines der wichtigsten Bauwerke des Klosters. Es wurde um 1280 errichtet, war ca. 40 Meter lang und hatte ein mächtiges Satteldach. In diesem Gebäude waren Vorratsräume, eine Mälzerei, eine Bäckerei und Brennerei (Brauerei) untergebracht. In einem westlichen Anbau arbeitete eine Wassermühle.

Variante 1 der Studie umfasste lediglich die Sicherung des Ensembles und einer Weiternutzung der vorhandenen Bausubstanz. Variante 2 und 3 gehen von einer umfangreichen Sicherung und Sanierung des  Wirtschaftsgebäudes aus. Nicht bauzeitliche Anbauten würden zurückgebaut. Variante 2 geht von einer saisonalen Nutzung für Veranstaltungen aus. Variante 3 beinhaltet einen weiteren Bauabschnitt. Mit diesem wird dem Klosterensemble eine zeitgemäße denkmalgerechte Nutzung zugeführt. Hierbei wird die Nutzung des Wirtschaftsgebäudes mit dem Mühlengebäude ganzjährig gewährleistet. Ein dazugehöriger Entwurf sieht vor, dass der Mühlengraben, welcher durch das Gebäude verläuft, dabei wieder wie zu Klosterzeiten ein Wasserrad antreibt. Angedacht war dabei die erzeugte Energie zur Stromerzeugung zu nutzen. Das Erdgeschoss soll als Schaubrauerei genutzt werden. Bei frisch gezapftem Bier lässt sich das drehende Wasserrad hinter Glas bestaunen. Im Obergeschoss hält eine Herberge kleine Räume zur Übernachtung bereit.


| Klosterhof Bad Doberan | 18209 Bad Doberan

Stadt Bad Doberan

Planung: Dipl.-Ing. Architektin Diana Albert, M.A. Manja Schmoger

Arbeitsumfang: Machbarkeitstudie mit Entwurf

Bearbeitung: 2013, 2015